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Impfen gegen von Tieren übertragene Krankheiten PDF Drucken E-Mail

"Tetanus oder Tollwut" - Tiere können Krankheiten übertragen. Mit Impfungen kann man sich schützen.

Gefährliche Haustiere?

Ihr Liebling Tasso ist der bravste Hund der Welt. Keiner Fliege kann er etwas zu leide tun, geschweige denn Ihnen. Denken Sie? Irrtum! Tasso ist ein poten­zieller Überträger des Wundstarrkrampfs, falls er nicht geimpft ist. Einmal ausgebrochen, hat Tetanus fatale Folgen: lebensbedroh­liche Krämpfe, inklusive der Atemmuskulatur. Ist diese gelähmt, endet Tetanus in den meis­ten Fällen tödlich - wenn Sie nicht geimpft sind.

Die liebste Beschäftigung von Tieren, insbesondere von Hunden, kann deshalb ver­hängnisvoll enden: Beim Schnüffeln an dem, was da kreucht und fleucht, ist es für die Sporen des Bakteriums Clostridium tetani ein Leichtes, sich an Tassos Schnauze zu heften. Die Erreger lauern praktisch überall, in der Erde, in Staub und Fäkalien.

Das Schmusen mit Ihrem Liebling ist relativ ungefährlich -ein Biss und erst recht ein Biss von einem frem­den Hund aber nicht. Dann können nämlich durch kleinste Verletzungen an Haut und Schleimhaut Tetanusbakterien in den mensch­lichen Körper eindringen. Das von ihnen gebildete Gift lähmt Rückenmark und Gehirn. Ist die Atemmuskulatur betroffen, kann der Patient ersticken.

Besonders gefährlich sind auch Verletzungen beispielsweise bei der Gartenarbeit oder mit rostigen Nägeln, wenn verunreinigte Erde oder Kot in die Haut eindringen.

In solchen Fällen heißt es: Impfpass raussuchen und zum Arzt fahren! Was er unternimmt, hängt von der Art der Wunde ab und davon, wie lange die letzte Impfung zurückliegt.

Besser ist es, auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein. Prüfen Sie selbst, ob Ihre letzte Tetanusimpfung mehr als 10 Jahre zurückliegt. Wenn ja, lassen Sie sich impfen - zumal die Krankenkasse die Impfung bezahlt.

Tollwutgefahr im Ausland

Ganz anders ist die Situation in Asien, Afrika, Süd- und Mittelamerika. Hier gilt: Hände weg von Hunden, Katzen und anderem Getier. Das Tollwutvirus wird hauptsächlich mit dem Speichel der Tiere ausgeschieden. Aber nicht nur der Biss ist lebensgefährlich, schon durch Hautwunden oder durch die Schleimhaut ­und sei es auch nur das Augenreiben mit der beleckten Hand! -kann man sich infizieren.

Das Fatale: Kranke Tiere sind nicht immer sofort erkennbar, der Speichel kann schon Wochen vor Ausbruch der Tollwut infektiös sein.

Ein Biss in den Tropen bedeutet dann Gefahrenstufe eins: Wird nicht geimpft, kann der Tod innerhalb von Wochen eintreten. Die sofortige Impfung ist also lebenswichtig. Allerdings muss man in Nepal und Indien immer noch mit wenig effektiven Impfstoffen rechnen. Trotzdem sollte geimpft werden und umgehend die Heimreise angetreten werden, um dort durch Nachimpfung eine sichere Immunität zu erhalten. In besonderen Fällen, beispielsweise bei Trekkingreisen in diese Länder, kann deshalb eine Impfung gegen Tollwut im Voraus empfeh­lenswert sein.

Quelle: ABDA

 
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